Franz Weichenberger

SCHAUSPIELER

Geboren in Linz in Österreich. Lebt in Wien. 
Schauspielstudium an der Anton Bruckner Universität in Linz.

Während des Studiums bereits kleine Gastauftritte am Linzer Landestheater sowie Mitwirkung an verschiedenen Tourneeproduktionen unter anderem mit Brechtproduktionen. (Furcht und Elend des Dritten Reiches, Der Kaukasische Kreidekreis etc.)

Nach zwei Jahren Anfängerengagement am Kornmarkttheater in Bregenz unter Bruno Felix wurde dann berufliches Stammhaus über mehr als ein Jahrzehnt das Tiroler Landestheater als fixes Ensemblemitglied unter den Intendanzen Helmut Wlasak und dem nachmaligen Chef der Wiener Volksoper und des Theaters Luzern in der Schweiz Dominique Mentha sowie Gastverträgen unter der derzeitigen Intendanz Brigitte Fassbaender.

Es folgten Engagements unter anderem in Salzburg, St. Pölten, Coburg, Schwäbisch Hall, Südtirol, Innsbruck, Villach, Festspielhaus Bregenz Linz und Wien.

Die Rollengestaltung reicht von klassischen Helden der antiken Dramatiker wie Aristophanes, Sophokles oder Euripides mit Stücken wie Lysistrata ( Rolle: Kinesias ), Aias ( Rolle: Ajax ) Medea ( Rolle: Jason ) oder Texten nach Platon ( Rolle: Sokrates) über Rollen als Shakespearekomiker z.B. in Viel Lärm um Nichts, Wie es euch gefällt, Was Ihr wollt, sowie im Wintermärchen, oder Othello von William Shakespeare herauf zu Rabauken der jüngeren Literaturgeschichte wie Stanley Kowalsky in Endstation Sehnsucht, Andreas Hofer oder Adolf Hitler ( George Tabori, Mein Kampf ) bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Autoren wie Franzobel oder Elfriede Jellinek.

Als Österreicher standen natürlich auch zahlreiche Rollen in Stücken von Johann Nestroy auf der Besetzungsliste und insgesamt liegt die Anzahl der gespielten Rollen irgendwo zwischen 150 und 200 aus dem reichhaltigen Repertoire der Jahresspielpläne, darunter u.a. auch Musicals wie Black Rider ( Robert Wilson, Tom Waits ).

Neben Rollen fürs Fernsehen Mitwirkung auch an mehreren Österreichischen Kinofilmen und hier unter anderem mit den Regisseuren Barbara Albert oder dem für den Auslands Oskar nominierten Götz Spielmann gearbeitet. Dazu kommen noch einige eigene Inszenierungen in Wien, Verfassen von Stücken und Texten und die Veröffentlichung eines kleinen Satirebandes.